Gemeindebrief Dezember (2019) Januar – Februar (2020)

Evangelische Kirche
deutscher Sprache in Griechenland
ÖKUMENISCHES BEGEGNUNSZENTRUM RHODOS
Papalouka 27 85100 Rhodos
Tel: 22410-75885

 

 

Gemeindebrief Dezember (2019) Januar – Februar (2020)

Jahreslosung für 2020
Ich glaube; hilf meinem Unglauben
Mk 9,24

Jahreswechsel: Leben in Raum und Zeit

Mindestens einmal im Jahr hält auch der geschäftigste Zeitgenosse seinen Schritt an. Ein Jahr geht zu Ende. Ein neues Jahr beginnt. Irgendwie jedes Mal wie ein kleines Wunder.
Was war? Die Jahresrückblicke haben es uns gerade wieder auf allen Kanälen, in allen Illustrierten und Zeitungen vor Augen und Ohren gestellt: Höhepunkte und Tiefen, Erfreuliches und Abgründe, Daten, die Weltgeschichte machen werden, Krisen, Katastrophen, Kriege – und dazwischen, irgendwo überall und nirgends wir. Mit unserem kleinen Leben im Schatten der Schlagzeilen über Stars und Sternchen, Bedeutsames und Nebensächliches.
Mindestens einmal im Jahr begreifen wir die Zeitgrenze. Begrenztes Leben in Raum und Zeit. Spüren tatsächlich, dass der Augenblick, den wir leben, nicht noch einmal gelebt werden kann. Er liegt hinter uns, wie eine Grenze, die wir überquerten und nun zurücklassen. Wir leben nicht zweimal. Kein Mensch kann das Gestern noch einmal leben. Jeder und jede lebt nach vorn, einem Ende zu. Im Rückblick fragen wir deshalb: Was hat ‚es’ gebracht, das alte, und was wird ‚es’ bringen, das neue Jahr?
Wer oder was ist mit diesem „es“ gemeint? Das Jahr? Ich glaube nicht. Das Jahr bringt gar nichts. Es ändert sich nur eine Zahl. Das Jahr kommt. Mit Frühling und Sommer, Herbst und Winter. Mit Geburtstagen und Abschieden, Trieb und Trott, Ostern, Urlauben und Weihnachtsmarkt. Das Jahr kommt wie alle anderen davor und danach auch. Es verstreicht, und man kann es nützen oder es vertrödeln – es liegt an jedem selbst.
In ökumenischer Verbundenheit erwählen sich Christen dafür in jedem Jahr eine Losung. Sie soll nicht nur zum Jahreswechsel gesagt sein, sondern vielmehr das ganze Jahr begleiten.

Die biblische Jahreslosung für 2020 (siehe Titelseite) stellt das Glaubensdilemma vieler Christen in den Mittelpunkt:
“Ich glaube; hilf meinem Unglauben!”
Dieses Paradox, dieser Spannungsbogen von Glaube und Unglaube, Gewissheit und Zweifel, kommt daher wie das Jahr selbst mit allem Auf und Ab zwischen Geburt und Tod, zwischen Jugend und Alter, zwischen Tag und Nacht, zwischen Gestern und Morgen – bei allem bleibt die Erkenntnis: Jeder Mensch ist ein einmaliges Geschöpf Gottes in Raum und Zeit. So gründet unser Glaube vor allem auf Vertrauen, darauf sich ganz Gott zu überlassen. Der Philosoph und Theologe Søren Kierkegaard spricht vom Sprung über den Graben.
Glaube bedeutet loslassen, sich Gott anvertrauen, oft mit Zweifel, oft entgegen Vernunft und Logik. „Wer den Zweifel umarmt, findet künftige Fragen. Bricht ein Morgen ins Heut, dass wir aufzustehen wagen“. Diese schöne Zeile aus einem Lied, das wir hier in Rhodos bei der Singwoche im Oktober gesungen haben, bringt es auf den Punkt. Ja, ich bin sicher, Glauben, echten Glauben, gibt es nicht ohne diesen Zusatz: „Hilf meinem Unglauben“. Ich bin auf Hilfe angewiesen. Mein Glaube ist kein Besitz, aus dem ich zwangsvollstrecken könnte. Aber ich weiß, wohin ich mich wenden kann mit meinem Kleinglauben, meinem Zweifel, meinem Gebet. Und ich weiß dann wieder, wer mein Leben trägt in allem was kommt.
So ist es müßig zu grübeln, was „es“, das Jahr wohl bringen wird. Christen bekennen Gott als den Schöpfer des Himmels und der Erde und all dessen, was sichtbar und unsichtbar ist.
Darin sind wir eingebettet. Auch all unsere Planspiele, unsere kleinen privaten und auch die weltgeschichtlichen Daten. Wenn Gott will, sagt die Bibel, werden wir leben und dies und das tun. Ihr / Euer Karl Asbrock, Pfr.

Die evangelische Kirche deutscher Sprache auf Rhodos wünscht allen Leserinnen und Lesern eine besinnliche Advents- und Weihnachtszeit und ein friedvolles, gesegnetes Neues Jahr.

Η Ευαγγελική Εκκλησία της Γερμανικής Γλώσσας στη Ρόδο επιθυμεί όλους τους αναγνώστες μια στοχαστική εποχή των Χριστουγέννων και μια ειρηνική, ευλογημένη Πρωτοχρονιά.

Seit September bei uns…

sind Mathis, Lasse, Nadja, Freda, Lea, Li Ann, Alessa und Miriam (v. oben li. n. re./Miriam fehlt auf dem Bild). Acht Freiwillige im sozialen Dienst (frisch nach dem Abi) aus allen Teilen Deutschlands. Neben ihrem Griechisch-Sprachkurs arbeiten sie Tag um Tag im Kinderheim Agios Andreas, einem Heim für behinderte Kinder, im Waisenhaus und (erstmalig) in einem Pflegeheim für alte Menschen. Im Interview mit einigen von ihnen erfahren wir von ihren ersten Monaten auf der Insel. Wir freuen uns, dass sie bei uns sind und wünschen ihnen eine gute und segensreiche Zeit hier unter uns auf Rhodos.

Was waren Eure Motive, dass Ihr Euch für ein „Freiwilliges Soziales Jahr“ entschieden habt? Andere gehen ins Studium oder nehmen sich erstmal eine Auszeit….
Für uns dient das FSJ auch als Auszeit. Es ist einfach mal schön, der festen Struktur der Schule zu entkommen. Durch den Abstand zum gewohnten Umfeld, haben wir hier die Möglichkeit, uns selbst zu orientieren und gleichzeitig Gutes zu tun. Viele von uns wissen noch nicht genau, was sie später machen möchten und ein FSJ bietet uns einen Einblick in soziale Tätigkeitsfelder und den beruflichen Alltag. Zudem haben wir durch unseren Schritt ins Ausland auch die Möglichkeit, eine neue Kultur kennen zu lernen und unseren Horizont zu erweitern.

Ihr seid hier in einer christlichen Gemeinde eingebunden. Wie sehr hat Kirche und Glauben bisher bei Euch eine Rolle gespielt?
Wir alle sind mit dem christlichen Glauben aufgewachsen. Manche von uns haben sich auch ehrenamtlich in ihrer Kirche engagiert
Tatsächlich kam es hier schon in unserer Gruppe zu Gesprächen über den Glauben. Wir haben da die unterschiedlichsten Ansichten. Die Auseinandersetzung mit dem Thema hat sich für uns durch den engen Kontakt mit der Gemeinde noch einmal verstärkt und wird uns sicherlich auch durch den Kontakt mit dem orthodoxen Glauben hier im Land weiterhin beschäftigen.

Zur Zeit dieses Interviews seid Ihr bereits seit gut zwei Monaten hier auf Rhodos. Was waren Eure Erwartungen vorher und wie hat sich davon die Realität hier unterschieden?
Wir hatten grundsätzlich nicht so viele Erwartungen an unsere Einsatzstelle, weil wir kaum etwas über die Einrichtung wussten, daher sind wir eher offen auf die Stelle zugegangen und waren mental auf alles vorbereitet. Das Land selbst war uns durchaus bekannt – entweder waren wir schon selber in Griechenland oder hatten Erfahrungsberichte aus dem Freundeskreis. Zudem gibt es durchaus kulturelle Ähnlichkeiten zu anderen Mittelmeerländern. Über das „Agios Andreas“ waren wir allerdings durch die vorherigen Freiwilligen schon gut informiert.

Seid Ihr zufrieden mit Eurer Unterkunft? Wie seid Ihr Acht verteilt und wie seid Ihr angebunden an den öffentlichen Nahverkehr?
Wir vier „Kolymbianer“ wohnen in einer schönen, geräumigen Wohnung in Ialysos. Die anderen Vier leben im Waisenhaus in Rhodos-Stadt und genießen den Vorteil, direkt am Geschehen zu sein. Wir hingegen müssen täglich eine 1,5 stündige Fahrt nach Kolymbia in Kauf nehmen, die sich jedoch durch instinktives Vertrauen in die Busfahrzeiten, zu einem durchaus wichtigen Bestandteil des Tages für uns entwickelt hat, da wir während der Fahrt noch schlafen oder den Gedanken nachhängen können…

Was hat Euch bislang auf Rhodos am meisten beeindruckt. Was eher irritiert?
Irritierend war für uns zunächst die wirtschaftliche Orientierung der Insel. Die totale Auslegung auf den Tourismus ist man aus Deutschland nicht gerade gewohnt. Dass ein ganzer Ort (z.B. Kolymbia) im Winter aussterben soll, war zunächst nur schwer vorstellbar.
Insgesamt ist die Wirtschaftlichkeit hier eine andere. Es ist für uns eine Umstellung, dass hier alles etwas lockerer ist, was im Alltag immer mal wieder irritiert.
Besonders beeindruckend für uns ist die Gastfreundschaft. Da haben wir schon viele positive Erfahrungen gemacht. Damit verbunden ist auch die Reaktion auf den Freiwilligendienst. Allein die Frage, in welchem Hotel wir denn wohnen würden und dabei nicht wieder den Namen eines Fünf-Sterne-Hotels hören zu müssen, war für viele eine freudige Überraschung und lockerte gleich viele Gespräche auf. Uns brachte es auch an vielen Stellen großzügige Rabatte oder gute Tipps und Ratschläge ein.

Wie habt Ihr die Aufnahme hier und die Gemeinschaft in der Gemeinde (Ökumenisches Zentrum) erlebt?
Die Gemeinde bildet für uns einen Reichtum an hilfreichen Tipps, Informationen und Veranstaltungen rund um das Leben auf der Insel. So führt jeder Besuch im Zentrum, sei es zum Gottesdienst oder bei sonstigen Treffen zu interessanten Gesprächen über die Arbeit oder das Leben von einem selbst. Und alle Menschen dort haben uns von Tag eins an offen und herzlich unterstützt und beigestanden. Und schließlich erhalten wir ja auch im Zentrum griechischen Sprachunterricht.

Was wünscht Ihr Euch für die kommenden Monate?
Natürlich haben wir alle das Ziel, uns als Person durch die kommenden Monate weiterzuentwickeln und innerhalb dieser Zeit viele unvergessliche Erlebnisse zu sammeln. Auch erhoffen wir uns für jeden die Möglichkeit, seine Freizeit zufriedenstellend gestalten zu können verbunden mit den nötigen Entfaltungsmöglichkeiten.

Beate Asbrock

Liebe Leser und Leserinnen,
die Tage sind kürzer geworden und der Herbst hat auf Rhodos trotz noch sommerlicher Temperaturen Einzug gehalten. Nun stimmen wir uns auf den Advent ein.
Am 09.11.2019 fand der diesjährige Martinsumzug statt. Zahlreiche Kinder des ökumenischen Begegnungszentrums und des Elgesem zogen singend mit ihren selbst gebastelten Laternen durch die Altstadt. Sabine hatte für die Kinder Martinsmännchen gebacken, die sich alle am Ende des Umzugs schmecken ließen.

Am 14.Dezember findet von 16:00-19:00 Uhr die Weihnachtsfeier mit Basteln, Kaffee und Kuchen und gemütlichem Zusammensein in der Schule statt.
Wir wünschen all unseren Schülern, Lehrern, Eltern, Mitgliedern und dem Ökumenischen Begegnungszentrum eine besinnliche Adventszeit und ein wunderschönes Weihnachten mit Familie und Freunden. Für nähere Informationen über unseren Verein, Elgesem Deutsche Schule Rhodos, findet ihr auf unserer Webseite www.schulerhodos.com, Facebook oder schickt uns eine Email an el.ge.sem@hotmail.com

“Kaffee und mehr”

Seit September findet unser monatliches Treffen zum “Kaffee und mehr” wieder im Gemeindezentrum statt. Wie immer gibt es ein reichhaltiges Kuchenbuffet, wobei die wunderschöne Herbstdeko von Carmen alle beeindruckte.
Beim ersten Treffen haben wir uns zunächst anhand einer imaginären Deutschlandkarte vorgestellt. Dann hat unser Gemeindepfarrer Karl Asbrock unsere Bibelkenntnisse auf verschiedene Art auf die Probe gestellt. Bibelsprüche zu finden und auch ein Quiz, hat allen sehr viel Spaß gemacht.
Alle waren überrascht,dass von 40 wohlbekannten Redewendungen 38 aus der Bibel stammen.        H.T.

Aus dem Förderverein

Liebe Leser und Mitglieder!

Der letzte Gemeindebrief in diesem Jahr und zugleich der erste für 2020 ! Dankbar blicken wir zurück auf alles, was wir gemeinsam erledigen konnten, an Arbeiten außer der Reihe und auch in finanzieller Hinsicht. Das Dach und die Fassade des Gebäudes Papalouka 19, indem sich unsere Pfarrwohnung befindet, wurde nach 22 Jahren renoviert. Ein empfindlicher Eingriff in unsere Baurücklagen, aber dringend nötig und nun strahlt es wieder im neuen Glanz. Auch die Rückführung eines Bedürftigen in seine Heimat konnten wir erfolgreich abschließen. Auch einige Neuanschaffungen waren nötig.

All dies, und natürlich auch der allmonatliche Kostenaufwand, wäre ohne die Spenden, ohne die arbeitsaufwendigen Basare und die treu eingezahlten Mitgliederbeiträge nicht möglich. Darum ganz herzlichen Dank an alle! Nun freuen wir uns auf die Aktivitäten der Advents-und Weihnachtszeit und den Start in ein neues Jahr.

Auf Wiedersehen am Freitag, den 28 Februar um 18:00 zur Mitgliederversammlung!
Vielen Dank an die Spender aus Matzlow, Hamburg, Bad Segeberg und aus Köln. Frohe Festtage und ein gesegnetes Neues Jahr.     Der Vorstand

Erster Filmgottesdienst im „Zentrum“

Der weltberühmte Dirigent Daniel Dareus träumte schon als Kind davon, mit Musik die Herzen der Menschen öffnen zu können. Nach einem totalen Zusammenbruch kehrt er in sein nordschwedisches Heimatdorf zurück, um Abstand von der Welt zu gewinnen.

Dort übernimmt er die Leitung des Kirchenchores und führt die ihm anvertrauten Sängerinnen und Sänger zu ungeahnten musikalischen Höhenflügen.
Er selbst findet neue Erfüllung in der Musik, die ihn jetzt auch den Menschen näher bringt. „Wie im Himmel“ – so heißt dieser Film der großen Gefühle, der in beeindruckenden Bildern das Leben einer Provinzgemeinde, ihrer Bewohner und ihrer (Doppel-)Moral entwirft.
Da geht es um Schuld und Vergebung, um freies und unfreies Leben, um Erlösung und Opfer.

Am Sonntag, 12. Januar um 18 Uhr soll dieser Film die Grundlage für unseren ersten FILM-Gottesdienst im „Ökumenischen Zentrum“ bieten. Neben verschiedenen Ausschnitten aus dem Film und dessen Bedeutung für das christliche Leben wird der Gottesdienst, in dem Pfarrer Asbrock die Predigt halten wird, von viel Musik und Gesang getragen. Der gewohnte morgendliche Gottesdienst entfällt dafür.      K.A

Singwoche Rhodos im Oktober 2019

“Mein Highlight des Jahres“ – so eine Teilnehmerin unserer Chorwoche.

Aus Kreta, Athen, Thessaloniki, Drama, Preveza, Rhodos und Deutschland kamen 25 Sängerinnen und Sänger im Begegnungszentrum zusammen, um unter der bewährten Leitung von Kantor Heinz-Hermann Grube neue und alte Lieder zu singen. Mit seiner ganz eigenen Mischung aus ansteckender Begeisterung, Humor und auch mal ein bisschen Strenge ermunterte Heinz-Hermann uns alle zu Bestleistungen. Das Singen machte so viel Spaß und erfüllte uns alle so, dass die Lieder noch lange nachklangen. “Ich wache auf und singe innerlich…die lieben, lieben Engelein…“. Oder: “Da pacem, da pacem, da pacem Domine …, das begleitet mich wie ein innerer Pulsschlag“. Wie schön! Bitte, singt alle gleich weiter bis zur nächsten Singwoche, voraussichtlich im Oktober 2020 auf Kreta!

Im Rahmen der Singwoche gab es einen Leseabend mit Musik, eine gelungene Abendveranstaltung. Patricia Wilson las aus ihrem Buch “Villa of Secrets“, ein Roman mit historischem Hintergrund: die Geschichte der jüdischen Community von Rhodos während der Nazizeit. Beeindruckt waren wohl alle Zuhörenden von der persönlichen Geschichte von P. Wilson- von der Legasthenikerin und Schulabbrecherin zur Schriftstellerin. Zwischen den Textabschnitten spielte Heinz-Hermann sehr schöne Orgelmusik jüdischer Komponisten, sakrale Musik für die Synagoge. Höhepunkt – zusammen mit dem Gottesdienst am Sonntag – war das Chorkonzert in der Synagoge. In der besonderen Atmosphäre, dieses schönen Raumes zu singen, hat uns alle sehr bewegt und kam auch bei den Zuhörern so an.

An alle, die zum Gelingen der Singwoche beigetragen haben, ein herzliches
DANKE! Von der jüdischen Gemeinde bekamen wir ein extra Dankesschreiben für das Konzert und den Leseabend, verbunden mit dem Wunsch, dass alle Menschen, egal welcher Religion, Nationalität, politischer Überzeugung doch in Frieden und gegenseitiger Achtung zusammen leben möchten!       Maria Volanakis

Auch Müll hat einen Wert…

Zu Besuch bei der Recycling – Anlage auf Rhodos

Seit 2017 gibt es auf Rhodos für die Sammlung von wiederverwertbarem Verpackungsmaterial die Aktion „μπλε καδος“- „Blauer Container“. Wir waren neugierig, wohin dessen Inhalt gebracht wird und was damit weiter geschieht.

Dank der Vermittlung von Karin Pouzoukaki konnte eine kleine Abordnung unserer Gemeinde die Sammelstelle besichtigen. Vize-Bürgermeisterin Tsambika Kiachagia-Magioglou und Maria Kolezaki, eine der Verantwortlichen für öffentliche Sauberkeit, erwarteten uns und klärten über die Aktion, ihren bisherigen Erfolg und die zukünftigen Pläne zur Sensibilisierung der rhodischen Bevölkerung auf.

Danach führte uns der Leiter, Andreas Ikonomidis, durch die Anlage. Pro Tag werden dort ca.30 Tonnen Material abgeliefert.

Diese 30 t werden dann in einer 8-stündigen Schicht von Hand getrennt und auf Laufbändern zu einer großen Presse befördert, die einheitlich große Blöcke (mit einem durchschnittlichen Gewicht von ca. 500 kg) presst.

Diese werden auf Lastwagen verladen und aufs Festland verschifft. Das Material wird teilweise in Griechenland, aber auch im Ausland recycled. Karton, Papier, Tetrapack, jede Art von Plastik, Alu, Weißblech, Metall – und wir lernen: Fast alles, was wir fortwerfen, hat noch einen Wert!

Darüber gibt auch die Zahl, die neben dem kleinen Dreieck auf Plastikflaschen steht, Auskunft, denn sie weist aus, wie oft das Material schon wiederverwertet wurde.

Die Arbeiter tragen Handschuhe und Maske über Mund und Nase und uns Besuchern wurde deutlich, dass wir von nun an – nicht nur aus Rücksicht vor den Müllwerkern – unseren Recycling-Müll mit ein wenig Wasser auswaschen werden.

Wir danken den oben genannten Verantwortlichen für diese interressante Besichtigung und wünschen Ihnen und unserer so schönen, aber in mancher Hinsicht auch vernachlässigten Insel, in Umweltfragen mehr Gehör und Erfolg.       Sabine Kritikou

Mein Heiland, komm Du mir ganz nah!

Ewig-Vater, Friede-Fürst,
höre mich in dieser Nacht:
Befreie mich, greif rettend ein!
Berate mich, mach Wunder wahr!
Mein Heiland, komm du mir ganz nah!
Lass mich leben, werden, sein,
web mich ein,
lass mich dein Friedenswerkzeug sein:
tröstend, liebend, finden dich,
Lass leuchten du dein Angesicht!
Dass Frieden werde auf dieser Erde.
Und in mir! Steh DU herfür!
Umarmung Du, von innen her,
leitest uns, Du Ewiger.
Sei Du das Licht, das leuchtet mir,
zeig mir das Antlitz des Vaters – hier!
Sei Du Quell aller Heiligkeit!
Mach mich für das Jetzt bereit,
Du Liebe, Du und Zärtlichkeit
halt mich bereit!
Hast mich um den Schlaf gebracht,
höre mich in dieser Nacht!
Bringe mich zum Leuchten, Du!
Lass mich nimmer mehr in Ruh!

 

Veranstaltungen DEZEMBER 2019 bis FEBRUAR 2020

Wer im Dunkel lebt und wem kein Licht
leuchtet, der vertraue auf den Namen
des Herrn und verlasse sich auf seinen
Gott. (Jes 50,10)
Monatsspruch Dezember 2019

DEZEMBER 2019
01-So 18:00 1.Advent: Adventsandacht

Morgens kein Gottesdienst

02-Mo 18:00 Spielekreis
03-Di 09:00 Trititreff
04-Mi    
05-Do 18:00 Chor
06-Fr   Bibelgesprächskreis fällt aus
07-Sa 17:30 Adventsgärtlein
08-So 10:00

 

19:00

2. Advent: Gottesdienst mit AM

Internationales Weihnachts-

Singen in der orth. Kirche

09-Mo 18:00 Spielekreis
10-Di 09:00 Trititreff
11-Mi 16:00 „Kaffee und Mehr“ mit Weih-nachtsfeier
12-Do 18:00 Chor
13-Fr 18:00 Bibelgesprächskreis
14-Sa 16:00 ELGESEM Weihnachtsfeier
15-So 10:00 3. Advent: Gottesdienst
16-Mo 18:00 Spielekreis
17-Di 09:00 Trititreff
18-Mi    
19-Do 18.00 Chor
20-Fr 18:00 Bibelgesprächskreis
21-Sa   Keine Kindergruppe
22-So 10:00 4. Advent: Gottesdienst  mit AM
23-Mo    
24-Di 17:00 Christvesper
25-Mi   1.Weihnachtstag
26-Do   2.Weihnachtstag
27-Fr    
28-Sa 18:00 „Nun singet und seid froh!“

Gemeinsames Weihnachtslieder- singen

29-So 10:00 Weihnachtlicher Gottesdienst
30-Mo    
31-Di 20:00 Jahresschlussandacht mit anschl. Beisammensein

 

Gott ist treu.
(1.Kor 1,9)
Monatsspruch Januar 2020

JANUAR 2020
01-Mi   Neujahr
02-Do    
03-Fr 18.00 Bibelgesprächskreis
04-Sa    
05-So 10:00 Gottesdienst  mit AM
06Mo 18:00 Spielekreis
07-Di 09:00 Trititreff
08-Mi    
09-Do    
10-Fr 18:00 Bibelgesprächskreis
11-Sa 17:30 Kindergruppe
12-So 18:00

 

Filmgottesdienst „Wie im Himmel“   (s. Seite 9)
13-Mo 18:00 Spielekreis
14-Di 09:00 Trititreff
15-Mi 16:00 Kaffee und Mehr
16-Do 18:00 Chor
17-Fr 18:00 Bibelgesprächskreis
18-Sa 17:30 Kindergruppe
19-So 10:00 Gottesdienst mit AM
20-Mo 18:00 Spielekreis
21-Di 09:00 Trititreff
22-Mi    
23-Do 17:00

 

18:00

Erste Vorbereitung ThomasMesse

Chor

24-Fr 18:00 Bibelgesprächskreis
25-Sa 17:30 Kindergruppe
26-So 10:00 Gottesdienst
27-Mo 18:00 Spielekreis
28-Di 09:00 Trititreff
29-Mi    
30-Do 17:00

18:00

Vorbereitung ThomasMesse

Chor

31-Fr 18:00 Bibelgesprächskreis

Bitte, singt alle gleich weiter bis zur nächsten Singwoche,
voraussichtlich im Oktober 2020 auf Kreta!

Ihr seid teuer erkauft; werdet nicht
der Menschen Knechte.
1.Kor 7,23

Monatsspruch Februar 2020

FEBRUAR  2020
01-Sa 17:30 Kindergruppe
02-So 10:00 Gottesdienst   mit AM
03-Mo 18:00 Spielekreis
04-Di 09:00 Trititreff
05-Mi    
06-Do 17:00

18:00

Vorbereitung ThomasMesse

Chor

07-Fr 18:00 Bibelgesprächskreis
08-Sa 17:30 Kindergruppe
09-So 10:00 Gottesdienst
10-Mo 18:00 Spielekreis
11-Di 09:00 Trititreff
12-Mi 16:00 Kaffee und Mehr
13-Do 17:00

18:00

Vorbereitung ThomasMesse

Chor

14-Fr 18:00 Bibelgesprächskreis
15-Sa 17:30 Kindergruppe
16-So 10:00 Gottesdienst mit AM
17-Mo    
18-Di 09:00 Trititreff
19-Mi    
20-Do   Chor fällt aus
21-Fr   Bibelgespräch fällt aus
22-Sa 17:30 Kindergruppe
23-So 10:00 Gottesdienst
24-Mo 18:00 Spielekreis
25-Di 09:00 Trititreff
26-Mi    
27-Do 17:00

18:00

Vorbereitung ThomasMesse

Chor

28-Fr 18:00 Mitgliederversammlung
29-Sa 17:30 Kindergruppe
Wir gedenken den Verstorbenen
Achim Schmalhorst
Möge er in Gottes Frieden ruhen.
Gott stärke die Trauernden.
März

01-03 Gottesdienst mit Abendmahl
02-03 griechischer Rosenmontag
03-03 Faschings Frühstück
08-03 Weltgebetstag

 

 

Ökumenisches

Begegnungszentrum

Rhodos

 

 

SONNTAG: Gottesdienst

 

In der Regel findet sonntags um 10:00 Uhr ein Gottesdienst im Begegnungszentrum statt.  Wir feiern unsere Gottesdienste in ökumenischer Offenheit. Anschließend gibt es bei Kaffee oder Tee Gelegenheit zu Begegnungen und Gesprächen.

Etwa alle 14 Tage feiern wir das Sakrament des Hl. Abendmahl.

Die Kollekte ist i.d. Regel für die Finanzierung unserer Gemeinde bestimmt. Jedoch am 24.12. für Brot für die Welt; am 19.01. für Seemannsmission  und am 16.02. für Ag. Andreas.

Geburtstagskinder  Dezember-Januar-Februar

 

Dezember: 3.12. Linda Glüsing, 7.12. Alexandra Bousi, 11.12. Sabina Stefanatou,  23.12. Karin Mühlbach, 24.12. Beate Boniatis, 29.12. Simone Herde.

Januar: 4.1. Pfrin. Dr. Christine Friebe-Baron, 7.1. Inge Kymmas, 8.1. Maren Mastrovassili, 16.1. Pfrin. Rosemarie Behr und Ilse Bischke, 19.1. Gisela Bischke, 25.1. Gudrun Denk

Februar: 3.2. Rosemarie Pakaki, 6.2. Pfrin.Marion Schwarze und Pfr. Manfred Neubauer

7.2.Dorothea Warneke, 8.2. Pfr. Ludwig Noske, 10.2. Anja Komossa, 17.2. Margreet Linardou

Ökumenisches Begegnungszentrum Rhodos

Papalouka 27, 85100 Rhodos

Tel. 22410-75885

Pfarrwohnung

Papalouka 19A

Tel. 22410-74652

Pfarrer  Karl Asbrock

 

Bankverbindung:

Ev.Kirche Griechenlands/Gemeinde Rhodos

IBAN: DE875206041000041 02 606

BIC: GENODEF 1EK1

Ev. Kreditgenossenschaft Kassel

 

Internet: www.ev-kirche-rhodos.com

E-Mail: kontakt@ev-kirche-rhodos.com

Layout: Gemeindebrief & Website: Areti Missiou

Redaktionsteam

Karl Asbrock (KA)                       

Carmen Martich (CM)

Areti Missiou (AM)

Helga Tabeling (HT)           

 

Die redaktionellen Beiträge sind mit den Kürzeln gekennzeichnet,

Gastbeiträge mit dem vollen Namen.

Jeder Beitrag steht in der Verantwortung des Unterzeichners

Verbindung zu anderen deutschsprachigen Gemeinden

in Griechenland:

Athen: www.ekathen.org

Gemeinde-Verein:evkidespa@gmail.com

Thessaloniki: www.evkithes.net

Kreta: www.evkikreta.de

Nachbargemeinde Zypern: www.ev-kirche-zypern.de

Impressum:
Der Gemeinderbrief erscheint vierteljährlich in eine Auflage von 100 Exemplaren
Und wird im Internet veröffentlich.
Herausgeber: Vorstand der Evangelischen Kirche deutscher Sprache in Rhodos.

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