Evangelische Kirche
deutscher Sprache in Griechenland
ÖKUMENISCHES
BEGEGNUNGSZENTRUM RHODOS
Papalouka 27 85100 Rhodos Tel: 22410-75885
StiefmütterchenÊblühenÊleisÊimÊLicht,
derÊFrühlingÊweckt,ÊwasÊderÊWinterÊbricht.
InÊzartenÊFarben,ÊstillÊundÊklar,
sagtÊjedeÊBlüte:ÊJetztÊistÊesÊwahr.Ê
(VerfasserÊunbekannt)
Liebe Mitglieder, Freundinnen und Freunde unserer Gemeinde,
ganz oben auf dem Berg liegt sie: die kleine, wunderbare Tsambika-Kapelle. Der Aufstieg über die vielen Treppenstufen fordert den Atem, die Beine und die Geduld. Oben angekommen, weitet sich etwas in mir. Der Blick öffnet sich, über das strahlend blaue Meer, das ruhig daliegt und doch voller Bewegung ist.
Es tut gut, hier zu verweilen, umgeben von all den Ikonen und Kerzen. Die wenigen Menschen, die zu dieser Jahreszeit den Weg herauffinden – sie wirken alle ergriffen. Ich sehe eine junge Frau, die sich dem Baum zuwendet, der über und über behangen ist mit den Gaben dankbarer Eltern. Kleine Zeichen großer Sehnsucht. Kinderwünsche, die in Erfüllung gegangen sind, und solche, die sich nicht erfüllt haben. Lange steht sie dort, in sich versunken, still.
Hinter der Kapelle, auf dem kargen, felsigen Boden, entdecke ich erst beim zweiten Hinsehen die Reste einer zerbrochenen Glasscheibe. Sie fallen kaum auf unter all den anderen Gegenständen, die hier wahllos herumliegen. In unzählige Teile ist das Glas zersplittert. Trotzdem ist die Gravur eines Engelsflügels deutlich zu erkennen. Nur Fragmente sind übriggeblieben. „Broken wings“ – gebrochene Flügel. Und doch: sie glänzen im Sonnenlicht.
Wie viele zerbrochene Träume mögen Menschen hier heraufgetragen haben, wie viele Tränen, wie viele still ausgesprochene Bitten. Aber auch wieviel dankbares Glück, wieviel Staunen, wieviel Erfüllung. Beides ist hier gegenwärtig, beides darf sein. Der gebrochene Flügel wird zum Zeichen von Widerstand und Hoffnung:
„Du verwandelst meine Trauer in Freude.
Du verwandelst meine Ängste in Mut.
Du verwandelst meine Sorge in Zuversicht.
Guter Gott, du verwandelst mich.“
Wir leben in einer Welt voller Kriege. Ich spüre die Ohnmacht, die Sprachlosigkeit. Ich bete um Frieden – und ich suche die Orte, an denen ich im Miteinander etwas dazu beitragen kann.
Wir feiern Ostern, das Fest der Auferstehung – mitten im Leben.Wir feiern Gottes lebensschaffende, wirkmächtige Kraft, die überall, auch im Leid, gegenwärtig ist.
Xristos anesti! Christus ist auferstanden!
Eure Claudia Panhorst-Abesser, Pfarrerin
(Liedtext aus „Praise the Lord“, Gruppe Liturgie)
Zwischen Heimat und Fremde
Buchvorstellung von Dr. Maria Volanakis bei Kaffee + Mehr, 21.01.26
Der Zweite Weltkrieg war gerade erst beendet, die Besetzung Griechenlands durch die Wehrmacht gerade erst aufgegeben worden. Zur Ruhe kam das Land aber nicht, denn im März 1946 brach ein Bürgerkrieg zwischen der Demokratischen Armee Griechenlands und der konservativen griechischen Regierung aus. Viele Menschen sind daraufhin geflohen, unzählige Kinder wurden aus dem Land gebracht.
Oftmals flüchteten sie allein, ohne ihre Familie, und gelangten meist über Albanien, Bulgarien und Ungarn in die damalige DDR. Die erste Station dort war nicht selten Bad Schandau in Sachsen, die letzte dann oft Leipzig. Über die Flucht selbst, aber auch über die letzten Tage in Griechenland und die ersten in der DDR und schließlich über das Leben in diesem neuen Land sprechen fast dreißig Zeitzeugen. Diese sogenannten „Markos-Kinder“ – benannt nach dem Partisanenführer Markos Vafiadis – erzählen ihre ganz persönliche Geschichte, berichten über Eindrücke und Emotionen und machen so die Vergangenheit lebendig.
Zwar ähneln sich die Berichte in der Hinsicht, dass alle Erzähler dieselben Rahmenbedingungen durchlebt haben: Sie alle wurden wegen des Krieges in die DDR gebracht, sie alle haben sich anschließend ein Leben aufgebaut. Wie dieses jedoch im Detail aussieht, unterscheidet sich von Person zu Person – angefangen von den ersten Erlebnissen nach dem Verlassen Griechenlands über die Bildungs- und Karrieremöglichkeiten, die sich in der DDR boten, bis hin zu der einen Frage, die sich früher oder später jeder von ihnen gestellt hat: Wird es je eine Rückkehr in die Heimat geben?
Maria brachte uns die damalige Situation näher. Sie berichtete , dass in den Jahren 1946–1949 tiefste Armut und Elend in Nordgriechenland herrschten. Bitterer Hungertod erwartete auf die Kinder, die oftmals völlig auf sich allein gestellt waren. Somit erwies sich dieser „Auszug“ der Kinder nicht als Zwangsdeportation, sondern diente dem Überleben, das freiwillig auf sich genommen wurde. Die neuen Lebensbedingungen in Sachsen wurden von den griechischen Kindern als sehr positiv aufgenommen. Durch die Ausbildungsmöglichkeiten konnten viele einen beachtlichen beruflichen und akademischen Werdegang durchleben. Die meisten kehrten nicht nach Griechenland zurück.
Manuela Wroblewsky
Teilnahmemöglichkeit Gemeindefahrt der Gemeinde Behnsdorf nach Estland
Termin: 19.-25.10.2026
Pfarrerin Esther Spenn der evangelischen Kirchengemeinde Behnsdorf, Ehefrau von Pfarrer Matthias Spenn, organisiert eine Gemeindereise und bietet an , dass auch Mitglieder unserer Gemeinde daran teilnehmen koennen. Es gibt bereits 31 Anmeldungen, daher meldet Euer Interesse bitte rasch bei Esther Spenn an.
Reiseverlauf: Flug nach Tallinn, Tallinn intensiv mit Altstadt, Stadtmauer, Kadriorg-Palast, Schloss, Rathaus und dann Besuch des Leheemaa-Nationalpark. Wir sehen Altja, Palmse Manor, den Peipus-See und übernachten dann in der Universitätsstadt Tartu, weiter geht es

nach Pärnu, dann Virtsu, Kuressaare (dort 2 Nächte). Wir erkunden Estlands größte Insel Saaremaa, besichtigen den berühmten Meteoriten-Krater von Kaali und die Windmühlen in Angla. Weiter geht es nach Karja. Und über die Insel Muhu mit ihren Sehenswürdigkeiten geht es dann zurück nach Tallinn (genaue Infos dazu bei Anmeldung).
Leistungen: Flüge, Fährüberfahrt, Übernachtung im Doppelzimmer mit Halbpension, deutschsprachige fachkundige Reiseleitung, Begegnung mit der deutschsprachigen Gemeinde in Tallinn, Eintrittsgelder, Rundfahrt und Ausflüge im klimatisierten Reisebus, Karten- und Infomaterial.
Kosten: ca. 1300,00 € (abhängig von der Zusage beantragter Fördermittel) (im DZ pro Person , EZ-Zuschlag: 220,00 €) ab Berlin . Eventuell besteht die Moeglichkeit, individuell direkt von Griechenland nach Tallin zu fliegen. Der Reisepreis aendert sich dann entsprechend.
Anmeldung ab sofort bei: E. Spenn, An der Kirche 1, 39356 Behnsdorf, Tel. 039055 268; [email protected]
Wir freuen uns darauf, wieder mit vielen netten Menschen unterwegs zu sein und ein Stück der Welt und ihrer Menschen um uns herum kennenzulernen.
Esther Spenn / Manuela Wroblewsky
Aus der Deutschen Botschaft Athen
Vorsorge für den Ernstfall – Eintragung in die Krisenvorsorgeliste „ELEFAND“
Um deutschen Staatsangehörigen in Krisen- und Katastrophenfällen schnell und verlässlich konsularische Hilfe leisten zu können, bietet das Auswärtige Amt die Möglichkeit der Registrierung in der onlinebasierten Krisenvorsorgeliste „ELEFAND“ an.
„ELEFAND“ steht für Elektronische Erfassung von Deutschen im Ausland.
Eintragen können sich alle deutschen Staatsangehörigen, unabhängig davon, ob sie sich nur vorübergehend oder dauerhaft im Ausland befinden. Auch mitreisende Familienangehörige desselben Haushalts, die keine deutsche Staatsangehörigkeit besitzen, sollten als Begleitpersonen registriert werden. So können sie im Not- und Krisenfall ebenfalls berücksichtigt werden.
Die Registrierung sowie die Anmeldung (Login) erfolgen online unter: https://krisenvorsorgeliste.diplo.de/
Konsulatsprechtag auf Rhodos
Die Deutsche Botschaft Athen plant in den kommenden Monaten einen Konsulatsprechtag auf Rhodos. Die Durchführung hängt davon ab, ob ausreichend Anliegen aus der Region vorliegen.
Folgende konsularische Dienstleistungen können bearbeitet werden:
Ausstellung und Verlängerung von Reisepässen & Personalausweisen
Visa- und Einreiseangelegenheiten
Personenstands- und Familienangelegenheiten
Beglaubigungen und Urkunden
Ausstellung von Bescheinigungen
Wenn Ihr Interesse habt, bitten wir um eine kurze Mitteilung, welcher Service benötigt wird, eurem Namen sowie eurer E-Mail-Adresse an:
[email protected]
Wir sammeln die eingehenden Anfragen bis Ende März und leiten diese gebündelt weiter.
Aus der Deutschen Botschaft Athen
Vorsorge für den Ernstfall – Eintragung in die Krisenvorsorgeliste „ELEFAND“
Um deutschen Staatsangehörigen in Krisen- und Katastrophenfällen schnell und verlässlich konsularische Hilfe leisten zu können, bietet das Auswärtige Amt die Möglichkeit der Registrierung in der onlinebasierten Krisenvorsorgeliste „ELEFAND“ an.
„ELEFAND“ steht für Elektronische Erfassung von Deutschen im Ausland.
Eintragen können sich alle deutschen Staatsangehörigen, unabhängig davon, ob sie sich nur vorübergehend oder dauerhaft im Ausland befinden. Auch mitreisende Familienangehörige desselben Haushalts, die keine deutsche Staatsangehörigkeit besitzen, sollten als Begleitpersonen registriert werden. So können sie im Not- und Krisenfall ebenfalls berücksichtigt werden.
Die Registrierung sowie die Anmeldung (Login) erfolgen online unter: https://krisenvorsorgeliste.diplo.de/
Unterstützung durch unsere Gemeinde:
Gerne übernehmen wir auf Wunsch die Registrierung für Euch.
Bitte bringt hierfür ein gültiges Ausweisdokument (Personalausweis oder Reisepass) mit, da die entsprechenden Daten erfasst werden. müssen.
Konsulatsprechtag auf Rhodos
Die Deutsche Botschaft Athen plant in den kommenden Monaten einen Konsulatsprechtag auf Rhodos. Die Durchführung hängt davon ab, ob ausreichend Anliegen aus der Region vorliegen.
Folgende konsularische Dienstleistungen können bearbeitet werden:
Ausstellung und Verlängerung von Reisepässen & Personalausweisen
Visa- und Einreiseangelegenheiten
Personenstands- und Familienangelegenheiten
Beglaubigungen und Urkunden
Ausstellung von Bescheinigungen
Wenn Ihr Interesse habt, bitten wir um eine kurze Mitteilung, welcher Service benötigt wird, eurem Namen sowie eurer E-Mail-Adresse an:
[email protected]
Wir sammeln die eingehenden Anfragen bis Ende März und leiten diese gebündelt weiter.
„Unter der Woche wohnt Gott im Himmel. Sonntags kommt er in die Kirche.“
Dieser Satz ist schnell gesagt, leicht belächelt und innerlich abgehakt. Er klingt vertraut, beinahe beruhigend. Gott hat seinen festen Platz, seine feste Zeit, seine feste Adresse. Unter der Woche Himmel, am Sonntag Kirche. Ordnung muss sein – auch im Göttlichen.
Vielleicht stellen wir uns das ja wirklich so vor: Gott mit Kalender. Montag Wolkenpflege, Dienstag Engelkonferenz, Mittwoch Weltgeschehen, Donnerstag Gebetssortierung, Freitag früh Schluss, Samstag Anreise. Und am Sonntagvormittag dann pünktlich zur Predigt der Umzug in die Kirche. Möglichst rechtzeitig, schließlich sollen wir ihn ja antreffen.
Das ist für uns Menschen äußerst praktisch. Wer weiß schon gern, dass Gott ständig mit im Raum sitzt? Beim Meckern, beim Ausweichen, beim schnellen Urteil über andere. Da ist es doch angenehmer, ihn auf einen festen Termin zu begrenzen. Sonntag, zwischen Eingangslied und Segen. Da sind wir vorbereitet, innerlich geschniegelt und geistlich gestriegelt.
Unter der Woche dagegen läuft das Leben. Termine drängen, E-Mails piepen, To-do-Listen wachsen schneller als das Vertrauen. Da bleibt wenig Raum für Himmel. Gott darf warten. Oder besser: Er ist ja ohnehin nicht da. Glauben wir.
Und dann kommt der Sonntag. Wir kommen in die Kirche, setzen uns, atmen ein wenig durch – und plötzlich ist er da. Gott. Erwartungsvoll. Freundlich. Vielleicht mit leicht hochgezogener Augenbraue. Nicht, weil er beleidigt wäre, sondern weil er sich fragt, warum wir so überrascht sind.
Denn was wäre, wenn Gott gar nicht umzieht? Wenn er nicht sonntags anreist und montags wieder abreist? Wenn Himmel kein Ort über den Wolken ist, sondern eine andere Art, die Welt zu sehen? Wenn Gott montags mit im Stau sitzt, dienstags in der Küche zuhört, mittwochs
in der Sorge aushält, donnerstags im Zweifel bleibt und freitags die Erschöpfung teilt?
Dann wäre die Kirche kein Wohnort Gottes, sondern ein Erinnerungsraum für uns. Ein Ort, an dem wir neu lernen, was wir unter der Woche so leicht vergessen: dass Gott längst da ist. Nicht nur im Gesang, sondern im Seufzen. Nicht nur im Gebet, sondern im Alltag.
Und falls Gott sonntags tatsächlich in die Kirche kommt, dann wohl nicht, um zu prüfen, ob wir alles richtig machen. Sondern um uns freundlich daran zu erinnern: Ich war nie weg. Ihr habt mich nur manchmal übersehen.
Manuela Wroblewsky
„Kommt! Bringt eure Last.“Zum Weltgebetstag 2026 aus Nigeria
Nigeria ist das bevölkerungsreichste Land Afrikas – vielfältig, dynamisch und voller Kontraste. Mit über 230 Millionen Menschen vereint der „afrikanische Riese“ über 250 Ethnien mit mehr als 500 gesprochenen Sprachen. Die drei größten Ethnien sind Yoruba, Igbo und Hausa, aufgeteilt in den muslimisch geprägten Norden und den christlichen Süden. Außerdem hat Nigeria eine der jüngsten Bevölkerungen weltweit, nur 3% sind über 65 Jahre alt. Dank der Öl-Industrie ist das Land wirtschaftlich stark, mit boomender Film- und Musikindustrie. Reichtum und Macht sind jedoch sehr ungleich verteilt.
Am Freitag, den 6. März 2026, feiern Menschen in über 150 Ländern der Erde den Weltgebetstag der Frauen aus Nigeria. „Kommt! Bringt eure Last.“ lautet ihr hoffnungsverheißendes Motto, angelehnt an Matthäus 11,28-30.
In Nigeria werden Lasten von Männern, Kindern vor allem aber von Frauen auf dem Kopf transportiert. Doch es gibt auch unsichtbare Lasten wie
Armut und Gewalt. Das facettenreiche Land ist geprägt von sozialen, ethnischen und religiösen Spannungen. Islamistische Terrorgruppen wie Boko Haram verbreiten Angst und Schrecken. Die korrupten Regierungen kommen weder dagegen an, noch sorgen sie für verlässliche Infrastruktur. Umweltverschmutzung durch die Ölindustrie und Klimawandel führen zu Hunger. Armut, Perspektivlosigkeit und Gewalt sind die Folgen all dieser Katastrophen.
Hoffnung schenkt vielen Menschen in dieser existenzbedrohenden Situation ihr Glaube. Diese Hoffnung teilen uns christliche Frauen aus Nigeria mit – in Gebeten, Liedern und berührenden Lebensgeschichten. Sie berichten vom Mut alleinerziehender Mütter, von Stärke durch Gemeinschaft, vom Glauben inmitten der Angst und von der Kraft, selbst unter schwersten Bedingungen durchzuhalten und weiterzumachen.
Unsere Gemeinde auf Rhodos feiert den Weltgebetstag am Sonntag, 08.03.26 um 10.00 Uhr.
Aus: Weltgebetstag.de / Modelltext für Gemeindebriefe
Neues vom Kiddy Treff
Auch im Januar fanden wieder kreative und gemütliche Treffen des KiddyTreffs statt. In fröhlicher Atmosphäre wurden alte Freundschaften gepflegt und neue geknüpft – ganz selbstverständlich und mit viel Freude am gemeinsamen Tun. Aus einfachen Materialien wie Kaffee- und Brottüten entstanden mit viel Fantasie magische Schneeflocken. Kleine Kunstwerke, die eindrucksvoll zeigten, wie viel Zauber in einfachen Dingen steckt.
Im Anschluss daran wurde es ruhiger: Bei einer gemütlichen Leserunde tauchten die Kinder in ein Märchen der Gebrüder Grimm ein. Ein fröhlich hampelnder Esel sorgte dabei für heitere Momente und viele lächelnde Gesichter.
Nun verabschieden wir uns zunächst in die Pause der Narrenzeit. Doch die Vorfreude ist groß: Im März möchten wir gemeinsam den Frühling willkommen heißen. Ein kleines Gartenprojekt steht auf dem Programm, und natürlich beginnen auch die Vorbereitungen auf den Osterhasen.
In unserer Runde ist noch Platz für neue Freunde. Bei Interesse meldet euch gerne bei den Organisatorinnen Nele oder Katja. Für Absprachen nutzen wir eine WhatsApp-Gruppe, in der Termine, Änderungen oder benötigte Bastelmaterialien bekannt gegeben werden. Für den Erstkontakt schreibt uns bitte per E-Mail an:
[email protected]
[email protected]
Wir freuen uns auf ein Wiedersehen im Frühling – mit neugierigen Kindern, frischer Erde an den Händen und vielen neuen gemeinsamen Momenten.
Katja Haenel /Nele Peiffer
Da berühren sich Himmel und Erde
Am Donnerstag, 14. Mai feiern wir Christi Himmelfahrt. Der Tag erinnert daran, dass der Himmel nicht fern und unerreichbar ist, sondern schon jetzt hier auf der Erde aufleuchtet.
Vierzig Tage nach seiner Auferstehung nimmt Jesus Abschied von seinen Jüngern und kehrt zurück zu Gott. Jesus geht mit zum Segen ausgebreiteten Armen. Er sendet seine Jünger aus, damit sie weitererzählen, was sie gehört und gesehen haben: dass es einen Himmel gibt über der Erde – und dass Gott mitten unter uns ist.
Was ist der Himmel? Die unendlich blauen Weiten über uns – oder die unzähligen kleinen Momente, in denen wir glücklich sind?
„Was steht ihr da und seht zum Himmel?“ werden die Jünger gefragt. “Schaut nicht nach oben, sondern schaut in die Welt“: Nicht dort, wo der Himmel ist, ist Gott – sondern dort, wo Gott ist, ist der Himmel.“ So erzählt es die Apostelgeschichte (Apg 1,9).
Wir leben zwischen Himmel und Erde. Die Frage richtet sich auch an uns: Was steht ihr da und schaut zum Himmel? Schon im Hier und Jetzt unseres Alltags scheint etwas vom Himmel auf – im Glanz auf den Gesichtern unserer Mitmenschen, in Momenten der Freude und der Liebe, dann, wenn sich im Leben unverhofft etwas zum Guten wendet. Gottes Liebe wird lebendig. Unsere Hoffnung braucht Hand und Fuß. Mit dem Himmel im Blick können wir unser tägliches Leben gestalten.
An Christi Himmelfahrt berühren sich Himmel und Erde: die Hoffnung auf das eine und die Verantwortung für das andere. Überall auf der Welt feiern Menschen in Gottesdiensten, oft draußen in der Natur, dass beides zusammengehört.
„Wo Menschen sich vergessen
Die Wege verlassen
Und neu beginnen – ganz neu
Da berühren sich Himmel und Erde
Dass Frieden werde unter uns.“ (Thomas Laubach)
Auch in diesem Jahr feiern wir an Christi Himmelfahrt, 14.5.2026 um 16:00 Uhr auf dem Filerimos einen Open-Air-Gottesdienst und laden anschließend herzlich zum gemeinsamen Picknick ein.
Claudia Panhorst-Abesser
Aus dem Förderverein des Ökumenischen Begegnungszentrums
Liebe Mitglieder, Freunde und Unterstützer unserer Gemeinde!
Lasst uns etwas gemeinsam unternehmen!
Der Frühling steht vor der Tür, und mit ihm wächst die Lust, gemeinsam etwas zu erleben. Deshalb möchten wir Euch herzlich einladen, mit uns einen Ausflug zu planen. Zur Diskussion stehen zwei attraktive Möglichkeiten: ein dreitägiger Kurztrip mit zwei Übernachtungen nach Kos oder alternativ ein Tagesausflug mit dem Bus auf Rhodos. Als möglicher Zeitraum ist Ende April vorgesehen.
Über diese Ideen haben wir bereits auf unserer Mitgliederversammlung gesprochen. Für alle, die an diesem Termin nicht teilnehmen konnten, besteht selbstverständlich weiterhin die Möglichkeit, ihr Interesse zu bekunden. Am „schwarzen Brett“ hängt eine Liste aus, in die Ihr Euch bitte bis spätestens 10.03. eintragen könnt. Dort könnt Ihr vermerken, welche der beiden Varianten Ihr bevorzugt und ob grundsätzlich Interesse an einer Teilnahme besteht. Sobald wir einen Überblick haben, wofür sich die Mehrheit entscheidet, werden wir ein konkretes Programm ausarbeiten und die voraussichtlichen Teilnahmekosten berechnen. Wir freuen uns sehr auf Eure Rückmeldungen und auf gemeinsame Unternehmungen.
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Instandhaltungsarbeiten an unseren Räumlichkeiten
Nach rund 30 Jahren Nutzung stehen in unseren Gemeinderäumen nach und nach notwendige Instandhaltungsarbeiten an. Für das Jahr 2026 haben wir uns vorgenommen, die Küchenzeile in der Pfarrwohnung vollständig zu renovieren. Das vorhandene Mobiliar, die Spüle, die Schränke sowie der Herd müssen ersetzt werden. Für unsere Gemeinde ist dies ein erheblicher, aber notwendiger finanzieller Aufwand. Um diese Kosten bewältigen zu können, wünschen wir uns, den Betrag durch besondere Spenden und Kollekten gemeinsam aufzubringen. Schon jetzt sagen wir von Herzen: Vielen Dank für Eure Unterstützung!
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Dank für eingegangene Spenden
Im vergangenen Quartal durften wir freundliche Spenden aus Bochum (2), Köln, Alfeld, Burbach und Westkilver entgegennehmen. Ein herzlicher Dank gilt allen treuen Freundinnen und Freunden sowie Förderern unserer Gemeinde, die uns schon so lange begleiten und unsere Arbeit zuverlässig unterstützen.
Manuela Wroblewsky
Der Garten des Königs
Der dänische Philosoph Søren Kierkegaard hat es einmal so formuliert:
„Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit.“
Dazu passend diese Geschichte:
Vor langer Zeit, als die Menschen die Sprache der Blumen und Bäume noch verstanden, lebte ein König. Er besaß einen wunderschönen Garten, den er über alles liebte. Darin wuchsen mächtige Palmen, prächtige Weinstöcke, duftende Rosen, würzige Kräuter und unzählige bunte Wildblumen.
Bei seinen täglichen Spaziergängen machte der König Rast unter den schattenspendenden Mangobäumen, erfreute sich am betörenden Duft der Rosen, strich mit der Hand sanft über die Blüten der Veilchen, Margeriten und Mohnblumen. Als er eines Tages das Gartentor durchschritt, erschrak er fürchterlich. Die Blumen ließen ihre Köpfe hängen, die Blätter der Bäume waren welk, die Weinreben hatten ihre Früchte zu Boden fallen lassen.
Der König eilte von Pflanze zu Pflanze, erkundigte sich nach der Ursache für ihr Leid und musste erfahren: Der Mangobaum ließ seine Blätter verdorren, weil es ihm nicht gelang, so hoch zu wachsen wie die Palme. Die Palme wiederum war untröstlich, weil sie keine süßen Früchte tragen konnte wie der Weinstock. Und der Weinstock hatte aufgegeben, weil es ihm nicht möglich war, zu duften wie die Rosen. Der gesamte Garten bot einen traurigen Anblick.
Doch plötzlich entdeckte der König mitten darin ein Stiefmütterchen, das munter vor sich hinwuchs und seine bunten Blüten der Sonne entgegenstreckte. „Wie ist es möglich, dass du so prächtig blühst, während die anderen Pflanzen verdorren?“ wunderte sich der König.
Das Stiefmütterchen gab ihm zur Antwort:
„Lieber König, ich dachte mir, dass du genau hier ein Stiefmütterchen haben willst. Sonst hättest du an meiner Stelle wohl eine Palme, einen Mangobaum, einen Weinstock oder eine Rose gepflanzt. Deshalb gebe ich mein Bestes und versuche, das zu sein, was ich eben bin.“Der König war von diesen Worten sehr angetan und gab sie an alle Pflanzen in seinem Garten weiter.
Burkhard Heidenberger BLÜTEZEITEN: Impulse für Entspannung & Lebensfreude Verlag Herder, 2022, zusammengestellt von Manuela Wroblewsky


